Rotweiss Thun liefert den amtierenden Meisterinnen GC Amicitia Zürich einen starken Kampf und verpasst die Überraschung nur knapp. Zur Pause steht es 15:15, und auch in der zweiten Halbzeit bleibt Thun dran. Am Ende setzen sich die Zürcherinnen trotz ungewohnt vieler Fehler durch und nehmen die Punkte mit nach Hause.
Rotweiss Thun startet mutig in die Partie und begegnet den Meisterinnen auf Augenhöhe. Die Thunerinnen finden im Angriff immer wieder Lösungen und halten defensiv dagegen. Kurz vor der Pause bietet sich sogar die Chance, in Führung zu gehen – doch die Zeit reicht nicht ganz. Mit einem 15:15 geht es in die Kabine. Ein Zwischenstand, der den starken Auftritt von Rotweiss Thun unterstreicht.
GC Amicitia Zürich leistet sich mehr Fehler als erwartet. Umso wichtiger ist für die Zürcherinnen ihre Topscorerin Mailee Winterberg. Die Linkshänderin übernimmt Verantwortung, spielt souverän und hält ihr Team im Spiel. Rotweiss Thun lässt sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und findet immer wieder Antworten. Das Zusammenspiel stimmt, das Team tritt geschlossen auf und macht dem Favoriten das Leben schwer.
Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Partie offen. Rotweiss Thun hält dagegen und kommt der Überraschung nahe. Für die Sensation fehlt am Ende nur wenig. GC Amicitia bewahrt trotz eigener Fehler die nötige Ruhe und bringt den Sieg über die Zeit.
Rotweiss Thun muss sich zwar ohne Punkte zufriedengeben, darf aber auf die gezeigte Leistung aufbauen. Das Team hat den Meisterinnen nichts geschenkt und gezeigt, dass es auch gegen einen starken Gegner mithalten kann.
