Rotweiss Thun erwischt gegen Yellow Winterthur den perfekten Start: Mit viel Energie und Konsequenz gehen die Gastgeberinnen früh mit 3:0 in Führung. Doch die Anfangseuphorie hält nicht lange an. Thun verliert den Zugriff, leistet sich zu viele Fehler und bringt Yellow damit zurück ins Spiel.
Die Gäste nehmen die Einladung dankend an und drehen die Partie innerhalb weniger Minuten. Nach acht Minuten liegt Thun bereits mit 3:6 zurück. Zwar bleiben die Gastgeberinnen zunächst in Schlagdistanz, doch der Spielfluss ist weg. Fehlpässe, vergebene Chancen und eine nachlassende Trefferquote spielen Yellow in die Karten. Nach 15 Minuten steht es 8:14.
Thun findet auch danach nicht mehr aus dem Tief heraus. Yellow agiert abgeklärt, nutzt die Räume konsequent und baut den Vorsprung bis zur Pause auf 12:21 aus. Aus der frühen 3:0-Führung ist eine schwere Hypothek geworden.
Nach dem Seitenwechsel zeigt Rotweiss Thun jedoch ein anderes Gesicht. Die Körpersprache stimmt wieder, die Abwehr arbeitet entschlossener und im Angriff wird mit mehr Tempo und Überzeugung gespielt. Dazu kommen wichtige Paraden im Tor. Thun startet eine Aufholjagd und verkürzt den Rückstand zwischenzeitlich deutlich.
Für die Wende reicht die starke Reaktion allerdings nicht mehr. Yellow bleibt ruhig, nutzt seine Chancen weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende verliert Rotweiss Thun mit 24:34 und bleibt ohne Punkte.
Die zweite Halbzeit macht dennoch Mut: Nach dem schwachen ersten Durchgang kämpft sich Thun eindrucksvoll zurück. Nun gilt es, diese Energie und Konsequenz über die gesamten 60 Minuten zu zeigen.

