Rotweiss Thun unterliegt dem LC Brühl auswärts mit 23:47. Die Ostschweizerinnen treten von Beginn an abgeklärt auf und stellen Thun vor allem mit ihrem Tempospiel vor grosse Probleme.
Brühl kommt schnell ins Spiel und nutzt Ballgewinne konsequent für einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Thun findet dagegen nur schwer den eigenen Rhythmus und gerät früh ins Hintertreffen. Im Positionsangriff zeigt sich jedoch, dass die Berner Oberländerinnen durchaus mit den Gastgeberinnen mithalten können. Im 6 gegen 6 gelingt es Thun immer wieder, die Brühler Offensive vor Herausforderungen zu stellen.
Im Verlauf der ersten Halbzeit stabilisiert sich Rotweiss und findet zunehmend bessere Lösungen. Das Tempospiel der Gastgeberinnen bleibt allerdings eine grosse Herausforderung. Zur Pause führt Brühl mit 19:10.
Auch nach dem Seitenwechsel gelingt es Thun nicht, den Zugriff auf das schnelle Spiel der Ostschweizerinnen zu finden. Brühl nutzt die Räume konsequent und baut den Vorsprung weiter aus. Im Positionsangriff zeigt Thun weiterhin gute Ansätze, insgesamt fehlt es aber an Konstanz und Klarheit, um die Gastgeberinnen ernsthaft unter Druck zu setzen.
Trotz des deutlichen Resultats geht Rotweiss Thun mit erhobenem Haupt auf die Heimreise. Mit der eigenen Leistung ist das Team zwar nicht zufrieden, der Zusammenhalt bleibt aber auch in schwierigen Phasen spürbar. Die Partie zeigt einige Baustellen auf, gleichzeitig gibt es positive Aktionen, auf denen aufgebaut werden kann.
Nun gilt es, die Erkenntnisse aus St. Gallen mitzunehmen und den Fokus auf die nächsten Aufgaben zu richten.

